A

 

Alphawellen / Alphazustand

 

Ein mentaler Entspannungszustand zeichnet sich durch Alphawellen aus. Sie entstehen in unserem Gehirn im Alpha-Zustand (14-8 Hz), einem Zustand gelöster, entspannter Haltung. Hier findet Regeration und Stressreduktion statt und kreatives Visualisieren wird möglich. Viele bekannte Musiker und Wissenschaftler hatten ihre besten und kreativsten Einfälle im Alphazustand.

Mehr infos unter dem Punkt  Hirnwellen!

 

 

B

 

Burn-out

 

Unter einem Burn-out versteht man einen Zustand emotionaler Erschöpfung. Darin reduziert sich die eigene Leistungsfähigkeit, man fühlt sich ausgebrannt, schwach, lustlos und ist nicht mehr fähig, sich in irgendeiner Weise zu erholen. Neben psychosomatisch bedingten körperlichen Reaktionen wie zum Beispiel Herzrasen, Atemenge, Durchfall/Verstopfung, Kreislaufprobleme oder Panikattacken, können Betroffene eine generell zynische und verbitterte Grundhaltung dem Leben gegenüber und insbesondere Symptome geistiger und sozialer Erschöpfung aufweisen.

Gefühle des Ausgeliefertseins und der inneren Leere verdichten sich im Krankheitsverlauf zu einer (Erschöpfungs)-Depression. Je nach Schwere des Zustandsbildes kann sie von sehr unterschiedlicher Dauer sein, meist jedoch ausgesprochen langwierig.

Burn-out ist ein schleichender Prozess und kann jeden Menschen treffen!

 

 

Burn out-Prophylaxe

 

Maßnahmen zur Vorbeugung eines Burn out-Syndroms sind z.B. Entspannungstechniken, Sport, Hobbys, gesunde Lebens-, Arbeits- und Ernährungsweise.

 

 

E

 

Endorphine

 

Endorphine, Kurzform von "Endogene Morphine", werden vom Körper unter anderem in der Hypophyse und im Hypothalamus selbst produziert. Sie wirken schmerzlindernd bzw. schmerzunterdrückend. Endorphine werden aber auch im Sport ("runners high" - gibt nach intensiver Belastung noch einmal Kraft ) und in Glücksmomenten ausgeschüttet, was ihnen den Beinamen „Glückshormone“ eingebracht hat. 

 

 

F

 

Fantasiereise

 

Fantasie- oder Traumreisen sind imaginative Verfahren, die in einer besonderen Art vorgetragen werden. Mit geschlossenen Augen auf dem Rücken liegend, stellt sich ein angenehmer Entspannungszustand ein. Der Muskeltonus (Spannungszustand der Muskulatur) wird herabgesetzt, innere Bilder entstehen. Fantasiereisen fördern die Kreativität, die Lernbereitschaft, steigern das Selbstbewusstsein und öffnen neue Möglichkeiten, positiven Einfluss auf Seele und Körper zu nehmen.

 

 

H

 

Hirnwellen

 

Unsere Hirnwellen werden, je nach Frequenz, in fünf Kategorien eingeteilt:

Gamma-, Beta-, Alpha-, Theta- und Delta-Wellen. Die Frequenzen werden in Hertz (Schwingungen pro Sekunde) von oben nach unten eingeteilt.

 

Die Gammawellen (100-38 Hz) sind noch am wenigsten erforscht. Man bringt sie in Verbindung mit Spitzenleistungen, sehr starker Konzentration und transzendenten Erfahrungen.

Beta-Wellen (38-15 Hz) werden sichtbar im Zustand des normalen Wachbewusstseins mit nach außen gerichteter Aufmeerksamkeit. Hohe Frequenzen sind zu beobachten bei Stress, Angst oder innerer Unruhe.

Alpha-Wellen (14-8 Hz)

Ein mentaler Entspannungszustand zeichnet sich durch Alphawellen aus. Sie entstehen in unserem Gehirn im Alpha-Zustand (8-14 Hz), einem Zustand gelöster, entspannter Haltung. Hier findet Regeration und Stressreduktion statt und kreatives Visualisieren wird möglich. 

Theta-Wellen (7-4 Hz) kommen vor im Schlaf (in der REM-Phase) oder in der Meditation. Dieser Bereich ist auch zuständig für Spiritualität und Kreaktivität. Bilder sind nicht so bunt im Gegensatz zu jenen im Alphazustand. Erst wenn sich zu den Theta-Wellen auch Alpha-Wellen gesellen, können wir Inhalte bewusst wahrnehmen oder uns daran erinnern.

Die Delta-Wellen (3-0,5 Hz) haben die niedrigste Frequenz und stellen den unbewussten Bereich dar.  Wenn wir tief und traumlos schlafen, produzieren wir Delta-Wellen. Sie können auch in Kombination mit anderen Gehirnwellen vorkommen,   das nennen wir dann Intuition. Beispielsweise verfügen Menschen in helfenden berufen oft über hohe Anteile an Delta-Wellen, aber auch traumatisierte Menschen, die zum Beispiel in einem Zustand ständiger Wachsamkeit leben.

Zumeist produzieren wir eine Mischung der verschiedenen Gehirnwellen.

 

 

 

Hypnose

 

Hypnose ist ein natürlicher Bewusstseinszustand mit konzentrierter bzw. eingeschränkter Vigilanzbreite (Vigilanz: Wachheit, Aufmerksamkeit) und erhöhter Aufmerksamkeit bzw. Wahrnehmung.

 

Bereits in den sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts begannen Pierre Janet, Alfred Binet und Charles Feré, durch das Induzieren tiefer Trancezustände hypnotische Phänomene hervorzurufen.

 

Hypnose wird jedoch nicht erst seit dem 19. Jahrhundert praktiziert, sondern seit Tausenden von Jahren! Alte Sanskrit-Schriften enthalten Hinweise, dass es in Indien Heilungstempel gab, in denen zu Heilzwecken Trancen induziert wurden.

 

Milton Erickson praktizierte von 1920 bis 1980 fast täglich Hypnose, und seine tiefgründigen Erkenntnisse haben die Hypnose dauerhaft geprägt und verändert.

Erickson perfektionierte den indirekt-permissiven (vorschlagenden) Ansatz, Estabrooks hingegen war ein Vertreter des direkt-autoritären Ansatzes. Eine weitere wichtige Persönlichkeit zu jener Zeit war Dave Elman, der einige sehr schnell wirkende Induktionstechniken (Einleitungstechniken) entwickelt hatte, die einem ganz anderen Ansatz folgten. Er war der Ansicht, dass jede Hypnose Selbsthypnose ist. Elmans Techniken entsprechen keinem fixen Modell; seine Induktionen konnten sowohl direktiv als auch permissiv und direkt wie auch indirekt sein.

 

 

Hypnotisand

 

Als Hypnotisand  wird die hypnotisierte Person bezeichnet.

 

 

Hypnotische Phänomene

 

Als solche Phänomene bezeichnet man zum Beispiel positive oder negative Halluzinationen, Katalepsie (Muskelstarre) isolierter und vollständiger Muskelgruppen, Geschmacks- und Empfindungsänderungen, Schmerzunempfindlichkeit oder Blockierung des Zahlengedächtnisses.

 

 

M

 

Meditation

 

Eine Meditation wird auch als "Begegnung mit inneren Bildern" oder als "Reise zu sich selbst" bezeichnet. Meditieren bedeutet, sich nach innen zu versenken, sich in seine Mitte zu begeben. Starke Konzentration führt - vereinfacht gesagt - zur Entspannung. Die eignene Achtsamkeit kann sich dabei auf die Wahrnehmung des Körpers, der Gefühle und Gedanken richten.

 

Ö

 

ÖBRT - Österreichischer Berufsverband der Dipl. Reiki-TherapeutInnen.

 

 

R

 

Reiki

 

Reiki ist  eine sehr alte Heilmethode, die vor über 2500 Jahren schon in den alten Sanskrit-Sutras erwähnt und im 19. Jhdt. von Dr. Mikao Usui, einem christlichen Mönch, wiederentdeckt wurde.

 

 

S

 

Suggestion

 

Der Ausdruck "Suggestion" bedeutet: Beeinflussung (lat.sugestio=hinzufügen und suggerere=unterschieben). Es gibt zwei Arten von Beeinflussungen (Suggestionen): die Beeinflussung von außen ( Hetereosuggestion) und die Selbstbeeinflussung (Autosuggestion).

 

Durch den hypnotischen Bewusstseinszustand wird das Annehmen von Suggestionen gefördert. Der „Vorschlag“ an das Unterbewusstsein, kann aber jederzeit vom Probanden zurückgewisen werden, wenn er die Suggestion zum Beispiel als ethisch nicht vertretbar oder sie einfach für unangemessen hält.

 

Jeder Mensch hat natürlich auch die Möglichkeit, sich selbst zu beeinflussen. Das autogene Training ist eine auf Autosuggestion basierende Entspannungstechnik.




Sanskrit-Sutras

 

Sanskrit: noch heute in Indien als gebräuchliche Literatur- und Gelehrtensprache verwendete altindische Sprache,  Sutra: knapp und durch seine Versform einprägsam formulierter Lehrsatz der indischen Literatur).


 

T



Trance / Trancezustand


Als Trance wird ein tiefentspannter Bewusstseinszustand  - vergleichbar mit dem Zustand zwischen Schlafen und Wachsein - bezeichnet, in dem man sich intensiv mit einem Thema beschäftigt.

 

 

 

U

 

Das Unterbewusste

 

Milton Erickson (Therapeutische Hypnose) zum Beispiel, betrachtete das Unterbewusse vor allem als Speicher lebensgeschichtlicher Erfahrungen und Fähigkeiten (Ressourcen).

 

V

 

Vegetatives Nervensystem

 

Das vegetative Nervensystem regelt die Prozesse, die der Mensch nicht willentlich beeinflussen kann. Dazu gehören unter anderem Herzschlag, Blutdruck und Verdauung. Organisch wird das vegetative Nervensystem in den Sympathikus als anregenden Teil und den Parasympathikus als beruhigenden Teil untergliedert.